Rebranding: 2012 gings richtig los

Nur wenige Monate nach dem ersten grossen Umzug wurde es uns erneut zu eng. Es folgte der nächste Umzug mit vorgängig 3-monatigem Umbau, bei welchem wir gleich alle selbst Hand anlegten.

2012 hatten wir im Zentrum Bernina definitiv die Kapazitätsgrenze erreicht und ein riesen Glück, dass wir mit der Dörflistrasse, auch heute noch unser zu Hause, ideale Räumlichkeiten fanden. Allerdings waren grosse Umbauten nötig, um einziehen zu können. Ursprünglich ein Versteigerungslokal, wurde es bereits Jahre vor unserem Einzug zum Kampfsportkeller umfunktioniert. Wie auf den Bildern zu sehen, war die heutige Trainingsfläche ursprünglich eine 150m2 messende, auf Autopneus, Holzlatten und Brettern aufgestellte Kampfsportbühne. Was folgte waren 3 Monate harte Arbeit. Dank Benis bauplanerischer Geschicklichkeit fanden wir einen Weg nach Entsorgung der Autopneus sämtliches Holz zu recyclen und als die noch heute bestehende Garderobe wiederzuverwenden.

Nachdem der Umbau vollendet, das ganze Material transportiert worden und die Member durch die neuen Räumlichkeiten geführt worden waren, ging es mit dem ersten Branding so richtig los. Es gab u.a. die ersten CrossFit Turicum Blachen und einen grösseren Druck an T-Shirts. Neben einem neuen Stundenplan wurde erstmals ein richtig strukturiertes Trainingsprogramm d. Der eine oder andere mag sich sicherlich noch an die “WOD-Modalities” erinnern:
– MetCon 1
– MetCon 2
– CF Football
– Strength
– Endurance



Ebenfalls im Jahr 2012 startete das Projekt “CrossFit im ASVZ”. Die beiden Verantwortlichen des ASVZ, Heiner Iten und Renato Maggi, schenkten uns und diesem Projekt von Beginn weg grosses Vertrauen. Die Studenten sollten auch die Möglichkeit bekommen, CrossFit im grossen Rahmen zu betreiben und die Fluntern-Anlage sollte belebt werden.

So kam es denn auch, denn CrossFit schlug ein wie eine Bombe! Wir hatten stets volle Klassen bzw. Turnhallen. In jenen Anfängen, konnte einfach jeder reinspazieren und mitmachen. So waren Klassen mit 60 Teilnehmern keine Seltenheit. Als dann in der ASVZ internen Zeitschrift “Go” (Feb. 2013) ein 2-seitiger Bericht, mit Titelbild, über CrossFit erschien, platzte in den Folgewochen die Turnhalle aus allen Nähten. Regelmässig befanden sich in den Klassen zwischen 70-80 Teilnehmer, zu Spitzen-Zeiten sogar 90 – 100 Teilnehmer. Das hatte zur Folge, dass noch mehr Klassen angeboten wurden, diese jedoch auf 60 reduziert wurden und eine Einschreibeliste (via Doodle) ins Leben gerufen wurde um etwas Struktur zu etablieren.
Dieser unglaubliche Boom führte in den Folgejahren dazu, dass der ASVZ weitere grosse Investitionen tätigte und sich einerseits ein Monster-Rack “The Cage” anschaffte und anderseits einen 180m2 Seminarraum zum Gewichthebe-Trainingsraum umbaute.

Es ist uns eine grosse Ehre, als ASVZ-Berater für CrossFit und funktionelles Training weiterhin eine extrem produktive Partnerschaft führen zu dürfen.